GEPÄCKFÖRDERANLAGEN:

Der Gurtförderer kann horizontal, steigend oder fallend Transporteinheiten zu einem definierten Ziel befördern. Im Rahmen einer Gepäckförderanlage findet er umfangreiche Einsatzgebiete. Bei fallenden oder steigenden Gurtförderern, kann am unteren Förderniveau, ein mitgetriebenes Vorsatzband eingesetzt werden. Der Übertrieb erfolgt mit einem Wartungsarmen Kettenübertrieb. Um eine möglichst sanfte und leise Übergabe an den nächsten Förderer sicherzustellen, werden am oberen Förderniveau Übergangsbögen mit 6° Abstufungen eingesetzt.

Der Antrieb erfolgt mittels Kopf- oder Mittenantrieb. Aufgrund des geringeren Materialverbaus des Kopfantriebs kommt ein geringeres Gesamtgewicht zustande und es werden weniger Ersatzteile erforderlich. Durch den größeren Umschlingungswinkel des Gurtes mit Mittenantrieb, kann die Antriebsleistung besser auf den Gurt übertragen werden. Damit wird der Bau längerer Bänder und der Transport höherer Gewichte möglich.

Die Gurtspannung kann auf zwei Arten erfolgen. Durch verschieben der Antriebs-/Umlenktrommel oder durch eine zentrale Mittenspannstation. Vorteil der Mittenspannstation ist die einseitige Bedienbarkeit. Der Gurtlauf erfolgt in allen Fällen über die Umlenktrommel.

Der Gurtförderer kann zusätzlich mit einzeln höhenverstellbaren Stützfüßen ausgestattet werden, damit das Förderniveau optimal ausnivelliert werden kann. Bei Deckenmontagen werden passende Abhänge- Vorrichtungen, zur einfachen Montage vor Ort, eingeplant.

Alle Einzugsstellen werden gemäß Maschinenrichtlinie und sonstigen geltenden EN-Normen abgesichert.